Systemische Dermatologie

Die Haut ist unser größtes Organ, auch wenn sie oft als solches gar nicht wahrgenommen wird. Sie schützt uns, schirmt uns ab und ist doch in stetem Kontakt und Austausch mit unserer Umwelt und unserem Innersten: unserem Körper und unserer Seele.

Mit der systemischen, ganzheitlichen Dermatologie konzentriere ich mich in meiner Hautarztpraxis darauf, Hauterscheinungen nicht nur oberflächlich zu behandeln. Der Mensch findet in seiner Gesamtheit Beachtung. In diesem Sinne werden nicht nur vorwiegend hautbezogene Erkrankungen, sondern auch die inneren Zusammenhänge und Beschwerden individuell behandelt. Denn Hautkrankheiten wie auch andere Erkrankungen sind nie auf nur ein Organsystem begrenzt, sondern betreffen den gesamten Menschen.

Auf diesem Weg können die oft komplexen Ursachen mit umfassender Diagnostik angegangen werden. Individuelle, nachhaltige Therapiepläne ermöglichen so auch mehr als nur eine Unterdrückung vorhandener Symptome.

Haut und Natur: Systemische, symbiotische Therapie für Ihre Gesundheit

Oft entsteht der Eindruck, die klassische Medizin und die Naturheilkunde schließen sich aus. Doch gerade die individuelle Kombination beider Disziplinen führt zum Erfolg. Sowohl bei der Diagnostik als auch der Therapie. Erst das macht das Ganzheitliche aus.

Es ist mir seit vielen Jahren ein großes Anliegen, meine Patienten nicht nur als reine Hautärztin durch die Brille der Dermatologie zu sehen. Schließlich führt das Humanmedizin-Studium durch sämtliche Fachbereiche, und die Naturheilkunde umfaßt natürlich auch oder gerade den Menschen in seiner Gesamtheit.

Die Haut ist ein Organ, aber sie steht natürlich nicht alleine da. Nur das Verständnis der Wechselwirkungen von Haut und Körper, Haut und Seele kann sinnvoll dazu führen, als Hautarzt Ursachen Ihrer Beschwerden zu erkennen und zu behandeln. Hormone, Entzündungsfaktoren, Immunreaktionen, Umweltfaktoren oder Nährstoffmangel: das alles beeinflußt den gesamten Körper, selbst wenn Symptome sehr lokalisiert sind oder geringfügig zu sein scheinen.

Ein systemischer Ansatz zur Diagnostik kann so zum Beispiel aus der Kombination von Laborwerten und einer kinesiologischen Austestung bestehen. Ebenso können bei der Therapie von Autoimmunerkrankungen oder anderen chronisch-entzündlichen Prozessen erforderliche schulmedizinische Medikamente gemeinsam mit einer homöopathischen Behandlung zum Einsatz kommen. Alle entzündlichen Erkrankungen beeinflussen immer das gesamte System, schon weil das Immunsystem so einen komplexen und fein abgestimmten Aufbau hat.

Grundsätzlich sollten Medikamente nicht höher dosiert werden oder über einen längeren Zeitraum als unbedingt notwendig gegeben werden. Gerade beim Einsatz von Cortison oder Antibiotika äußern auch Patienten oft den Wunsch, diese Therapien auf ein Minimum zu reduzieren oder möglichst ganz zu vermeiden. Hier bietet die Naturheilkunde einen entscheidenden Vorteil: Durch ursächliche Behandlungsansätze, die nötige Portion Geduld und Ihre aktive Mitarbeit, die mehr beinhaltet als verordnete Tabletten einzunehmen, können nachhaltige Erfolge erzielt werden.

Eine Ernährungsumstellung kann beispielsweise die Entzündungsaktivität des Körpers drastisch reduzieren, pflanzliche Zubereitungen im Rahmen der Phytotherapie oder die Akupunktur helfen dem Organismus wieder ins Gleichgewicht. Auch eine Anpassung der individuellen Lebensweise, die Entrümpelung des Alltags und Fokussierung auf das Wesentliche helfen zurück in die Balance. Hier kommen auch verschiedene meditative oder Entspannungstechniken zum Einsatz.